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HERBST  -  ZEIT  -  LOS
Letzte Oktober Woche 2009

Die letzten wormen  Oktobertog geh ma on unter dem Motto „Happy New Triathlon – BBB“ auf guat kärntnarisch sovül wia: Beiken, Bummeln, Bechern. Jo, so loss ma den Hirbast scheen longsom ausklingan – obi mit’n Puls – aufi mit da Schluckzohl (an Schluck Natur,  noch an schluck Natur.....).

Start is Gamlitz an der Südsteirischen Weinstroßn. Beiken  zwisch den Weingärten, Maroni zwisch de Fingernägl, ...Ausschlofen zwisch de Weinreben.  Zwa herrliche Tog ohne Iso oder Powerbar – es zählt nur Buschenschank, Chardonnay, Welsch, noch a Glasl Welsch, drr drah... brr Promilllllssss – prrrostttt – jetzan geht nixx mehr....sorry.

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Unta der Woch’n – aussi aus’m Nebelsumpf – Rucksackl gepokt – Bergschlapfn on – Pulsgurt daham glassn – los geahts: Diesmol alternativ.

AMOL:
26. OKTOBER  2009
Riofreddo – Sella Prasnig – Malga Lussari

A gonz a einsome Hatscherei in den Ostabstürzen des Steinernen Jägers – kaum begongen, urtümlich, ziemla verwüldert, ob und zua ohne Steig, anfoch weggrissen, an bis zwa happige, kurze Kraxlereien – a Wegale wia im tiefsten Karrakorum – sehenswert.

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ZWAMOL:
28. OKTOBER  2009
Monte  Sernio  2.181 m

Mitn Auto durchs Kanaltol noch Moggio – rechts eini ins Val Aupa. Da oben liegt a eigenortiges Schuttplateau mit anige wülde Felsblöck – Oba a Steigle oder Wegale führt imma zan Gipfel – monchmol zaach und kantig oba mit Ausblicke von de Tauern bis an die Adria – jo, es riacht schon fost solzig da heroben. Und worm is a noch, wia in Bibione am Strond – es fehlt nur mehr da Liegestuhl.

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DREIMOL:
31. OKTOBER  2009
Vertatscha  2.181 m

Diesmol alternativ vom Loibltunnl – über de Südflankn – unten noch da volle Nebel – oben noch da Baumgrenz werds sunnig und namla worm – da Steig is recht gmiatlich anglegt, Schnaufn is nit angsogt, Kraxln is do oben a nix – eigentlich lei Genuss a Traumgipfeltog. Dos denken da oben bei de Felsn sogor de Dohlen de sich  bei uns hinhucken – nur obe hätt ma liaba a solche Fligalan zan Schwingen gehobt  (de Knia hätten sicher a Freid).

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18. OKTOBER  2009
MONTE SANTO DI LUSSARI  1.789 m
24 km  -  1.050 Hm

Unter dem Motto „Beiken zum Beichten“ oder de etwos ondere Wollfohrt geht’s am  Sunntog von Tarvisio über de Saisera  aufi zur jahrhundertalten Wallfahrts’gstättn. Fünf  verdammte Sünder aus Klogenfurt und a Vorbeterin aus Villacco treten, beten, jodeln oder fluachen in zermürbender Trittfrequenz die steile Rampen aufe . De „Buße“ hobn wir uns scho im Vurfeld auferlegt: 4 – 5 Grad, oba wohl im Plus – sunst war ma schon unten in Camporosso eingfroren!

Ongezogen mit Vollwäsch tret ma eine. Oben am Berg – da Herrgott mög uns verzeihn, sind ma stott in’d Beichtstuhl glei zum Adi in de Kneipn auf an brennhaßen Opfelsoft  einigongan. Außentemperatur plus 1 Grad, leichtes Graupeln.  Nach der Aufwärmphase und neiger Wäsch - Rucksock wor auf amol leer -  geht’s ob in den wollfohrerischen Büßerwegdownhill. Geil zan Fohrn - teils ausgschwemmt zum Balanciern, teils zan Bolzen. Monchmol bleib ma bei de Kreuzwegstationen stehn, oba nit zum Beten – na, zum Finger onwärmen - sonst warn se weg gwesen, de ormen eikolten Würschtln.

Auf amol a weinkellergroaßes Loch –  den Steig hots weg-gschwemmt. Beik schultern und trogen – no problem – und  donn de letzten tieffliegenden Höhenmeter  nach dem Motto „lieber tot als Zweiter“  im Speedrausch noch Camporosso zu unsre  PS-Blechgaul.

Und endlich noch ana Stund, de „Pitza“ und de „Spoghetti“  schon im Magen – jetztan endlich werds a scheen worm in de Zachen (Zehen) – Gott sei Donk - nun is  sie vurbei, de Wollfohrt  -  A M E N !

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„WIR ZWA  -  KURZ  AMOL  WEG „

A Super Wetterfrosch hupft in Kärntn umadum – der heizt hurtig ein. 25 bis 27 Grad – scheener kanns nit sein. Beim Arbeiten oba so nit fein – also loss ma de onderen  hackeln – und mir ZWA sin amol kurz weg.

Dienstog und Mittwoch in der Wochn sind  gscheid – eine in den Alpe-Adria Genussraum,  amol Hatschen und Kraxln im Altipiano del Montasio - amol Beiken, Treten und Bolzen im Soca Tal.

Zwa Tog unter der Wochn nix arbeiten – schrecklich, grausig, fost fad – no ja – wer ma doch a übaleben – also rein in den zwischenwöchentlichen „Freizeitzwang“ ohne Händi, Imail und Lieblingskollegen(-kolleginnen).

06. OKTOBER  2009
MODEON DEL BUINZ  2.554 m
SENTIERO  CERIO-MERLONE
1.250 Hm

A Traumtog in de Julischen – mit an traumwondlerischen Höhenweg bei de Südabstürz vom Motasch bis zur  Cregnedul Schortn.  Ob und zua ausgsetzt – monchmol a Eisenstrick zum Anholten oder Einhängan – glei drauf a Grasbandle zum Umetonzen, donn wieda a brater Steig. Aufe und obe mit leichter Kletterei – a Genussklettersteigale mit Tief- und Ausblicken wia aus da Vogelperspektive. De Sunn begleitet uns den gonzen Tog – a poor Stanböck schaun uns neugierig zua und rund umadum nix als Gipfel.

Long is der Sentiero schon – oba nia longweilig. Nur ans – merks da guat:  Schwindlig derfst nit werdn – sonst bist glei wieder unten am Ausgongspunkt auf da Pecol Alm oda auf da onderen Seitn, in da Seisera – und dos in sicher nit länger wia in 20 Sekunden. A Büldabuchtag (lei de Orbeit is ma a bissale obgongan).

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07. OKTOBER  2009
STOL  SÜD
47 Km  -  1.500 Hm 

Heut sind wir zu viert – also schon Viere de nit hackln wollen – a recht. De zwa Iron-Traversen Arno und Max werdn von uns ins Soca Tal  entführt – zan Beiken im „Triglavski narodni park“. A Beiktour auf den Stol Süd, bekannt als Schwitztour im Thermikparadies (beliebter Paraglider „Hügel“).

Start is in Kobarid – um Zehne Vurmittog – Parkplotz bei da Kirchn – Caffe Locanda am Plotz:  4 Beika aus Celovec – 4 Espressi – jö schau... und 4 Specialized (kane Billigburger) – wos solls, Viere mit de gleichen Gedanken: Man gönnt sich jo sunst nix – man lebt nur amol!

Donn geht’s in de Eisen – zuerst gemiatlich und noch 15 Km kummt sie – de loooonge, grobschottrige  olte Militärstroßn am  Südhäng vom Stol.  Nia nit steil – oba mit ziemlich ane Stanamunkel – und de kostn Schmolz und  Soft. Luft worm bis sehr worm -  Sicht diesig bis leicht neblig –  und de Stimmung wia am „highway to hell“.

Oben auf 1.405 m (point of burning muskels) an Bananaling oda an Müsling quer in de Papulatur gschoben – und ob geht’s in de Downhill und Trial Challange üba waache, kuh-ongscheiste Graswegalan und stangepflasterte Serpentinan und Steiglan.

Teils holprig extrem, teils nass und rutschig – donn wieda tieafe Steig voll mit Blattlan – kaum amol  zum Verschnaufen – Konzentration ist ein absolutes „must“. Lei de letzten zwa, drei Kilometa entlong der Soca (dos Wossa türkis) losst de Sponnung noch, Ruhe und Gelossenheit kehrt wieda ein – ein in unseren gefolterten Körpern.

Und de Moral vom Stol: Rollen is wenig – Vollgas is vül!

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Zeit wird's  
   
Spruch da Wochn  
  "Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen."

Josephine Baker©
 
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