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... Biken in den Dolomiten
DOLOMITEN KINO ZWEI

A Kurzurlaub – und nix wia weg – ob in die Dolomiten, als Furtsetzung von Canazei bleib ma des weekend in an klan Weiler oba Cortina. Nix laut, kane Autos, anfoch ruhig und a bissale billiger. Wos firs Rilächsn (leitet sich ab von relaxen) - wos fir de Brieaftoschn und bei jeda Tuur (kommt von Tortur?) a poor Kliometa und Höhenmeta mehr – eh schon egal. In der Früah sehg ma von do obn als erste de Sunnenstrohlen – de kumman glei woogrecht, am Obend leichten de Fölsn von den Tofanen und de Stana vom Fanes Stock von orandsch bis purpur-roat (dos seh sogor i als Forbnblinder).

Tschetset (Jetset) und Hautevoleee mog sein in Cortina – uns oba mehr als egal, wir hobn uns a poor Berg, Weglan und Steiglan vurgnomman – denn rund um den Olimpiaort konn man als Beiker gonz gewoltig auf Touren und ins Schwitzn kumman. Gonz wichtig oba – man muass de gewoltige Arena der Dolomiten anfoch in Ruhe auf sich wirken lossen – da Stress kummt donn eh bei Puls 188+!

Wetter wor, wenn Engalan reisen – wia solls onders sein - traumhoft. Berge, Felsen, Zacken und Spitzn zagten sich ungschminkt und unvaschleiert – dos Licht glosklor und da Van Gogh hät a damische Freid ghobt mit der Forbnprocht.

Den Tolkessel von Cortina umringan glei ocht Dreitausenda – de ihre Spitzn in den Himmel zeichnen – und in dem Circ’d Alp hom ma uno, due, tre (drei) Feinheitalan ausgsuacht. Ans is jedenfolls gwiss über den Dächern von D’Ampezzo: Fir de steilen Rampn brauchst Schmolz in de Haxn, fir de Trials und Schotterriegl mehr als nur a Portion Mut und gonz wichtig an Haufn Fohrtechnik – und!!! Vül, vül Zeit um des Beikparadies zan Genießn (und Bildlan mochn) – und glabts uns, es is jede anzelne Tuur auch a jede Onstrengung wert.

Und unsa Tipp fir de bleichn Berg: Schnurrligang fir uphill und top on shoe (am besten mit ana Vibramsohln) konn nur von Vurteil sein.


CINQUE TORRI

42 Km - 1.635 Hm


„Einrolltour“ aufi zu de Kletterfelsen beim Falzaregopass,  erst Asphalt – gonz oben steil und eiergroaße Stana, beißn und spucken bis de Lunganfligl zischen. Bei da Averau Hittn is da hechste Punkt arreicht – donn geht’s obe – he und wia! Schotter grob und tiaf – anige Kurvn – da Puls schon fost in da Hosn. Mut konn man nit kafn – Mut muass ma lernan – nit vül denken – und bold wor ma am Passa Giau – a gsunde Jausn unta dem Motto „ sete e fame“ (Durst und Hunger), da Kohldompf is gstillt und da erste Tog wor vollbrocht.
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COL ROSA E FIAMES-POMAGNON
36 Km - 1.200 Hm


A perfekte, olte strada militare am Fuß der Tofana zum Aussichtsriegl Col Rosa. Senkrechte Felsn wexln mit  schwindelerregende Wänd – dazwischen geilst-fohrbore Wegalan. Ob da Forcella Posporcora ratterts im Sinkflug und Trialrausch  entlong dem Travenanzes Boch obi zum Rio de Fanes. Fein, wonn de Bremspakalan greifn und de Stolln bei de Gummipatschalan (sprich Schwalbe Nobby Nic) in da Spur bleibn. Im glitzernden, eiskoltn Boite-Bachlan wern unsre Haxn wieda obgekühlt – bevur ma noch an kiefer-, wold- und schottenreichen Hamweg unter de Felswänd der Fiames und des Pomagnon niedatreten. Der Tog, de Tuur auf an Nenner gebrocht: Flowen und surfen bis zum Wahnsinn – echt und nix ibatriebn!

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CRODA DA LOGO -
FORCELLA AMBRIZZOLA

49 Km - 1.800 Hm


Üba de Dächa vom olympischen und dem 7. Beika-Himmel. Londschoftlich zählt der Ritt zu de extraordinären  Top-Heileihts in de bleichn Berg. In unsre Köpfalan  schon long gspeichert – und is a ein absolutes „must“ in der „Mauntänbeikzähne“ (wonn dos pedaliert host – setzt s’hirn aus, oda?). De Genuss-Tortuur is jeden Meta wert – schmole Schottabandln – fost Designer Trials und gonz oft ziemlich gleim bei de Felswänd – unbeschreiblich. Dos Bamarama (Verzeihung Panorama) überm Monte Pelmo, Civetta und Marmolada treibt di on. I glab: Es Valeiht uns Fligl (hom oba lei Softwossa mit – nit Red Bull im Trinkrucksock). Wir kennan kaum a Tuur – bei der ma soviel fohrbore Trials hinunter schwingen konn. A Surfparadies – a Beikparadies – a Speichenorgasmusparadies. Ride it – you must have!
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DOLOMITEN KINO

Biken in den bleichen Felsen und Bergen – Biken mit Chefriasi (Tina) im schönsten Gebirge der Welt – in den Dolomiten.

Die Wetterfrösche lassen hoffen - und einen 3-Tages Kurztripp in das Herz Ladeins steht nix mehr im Wege. Als Basislager haben wir uns Canazei ausgesucht – bei Fam. Cigolla a Spitzn Quartier gefunden. Aber es ist eigentlich wurscht, wo man in diesem Felsenmeer sein Lager aufschlägt – ob Panorama Tour, ob Downhill Hammer-Trial oder a endlos steile Uphill Ramp’n – es endet immer in einem Genuss-pur mit extrem hohem Suchtfaktor.

Ob leuchtende Schotterbänder, bizarre Felstürme, sonnenverbrannte windschiefe Holzstadel oder saftige blumenübersähte Almwiesen – man kann dieses Schauspiel kaum fassen und kaum glauben, dass es auf der anderen Seite manchmal noch atemberaubender weitergeht.

Es ist schon viele, viele Jahre her – obwohl wir noch gschmackig, knackig und jung sind??? – wo wir mit unseren ersten Bikes (Federgabel war nur im Kopf – Knete wo du sein?) die „Pomagagnon-Runde“ oder den „Col di Lana – Blutberg“ niedergetreten, gespuckt und gelitten haben – und doch kommen wir immer wieder. Warum? Ganz einfach! Tini und ich sind verliebt in diese Felsen, in diese Märchen-Fantasiewelt, die vor 250 Millionen Jahren als Riffe im Meer entstanden sind und für uns Zwa Kärntna zum atemberaubendsten Touren Revier der Welt zählt.

Ob Zacken, Grate oder auch die glasklaren Seeaugen – sie alle erzählen unglaubliche  Geschichten aus Königs Laurins Sagenwelt. Ob halbverfallene Militärpiste oder grobstolliges Schotterband, ob schulterbreiter Wurzeltrial oder  schwindelerregender Sentiero – sie fordern dich –  und sie fordern dich auf – komm fahr mich!!!

Und wir sind gefahren – 3 Tage – 3 Touren:

VAL DURON – PLATTKOFELHÜTTE
35 km – 1.200 hm


Noch 4 Stundn Fohrt von Celovec – Start um ca. Elfe (11:00) in Canazei – a Radlweg noch Campitello und donn geht’s glei hurtig los. In zwa Steilstufen aufi ins Valle di Duron – ursprünglich gebliebenes Tol mit an Haufn Hittn und Viecha – longgstreckt mit softige Wiesn. Östlich vom Molignon Riegel steigts donn grobschottrig zum Mahlknechtjoch. Leider Wetter a bissale frisch – tummeln uns – jumpen zur Mahlknechthüttn und ohne zan Schnaufn weiter über de Zallinger Hüttn zum Rif. Sasso Piatto auf 2.300 m. De letztn 150 hm unmenschlich steil, 30 – 35 % und da Untergrund wia a Bochbeet. Do is nix mehr mit runder Tritt – Bike schiabn und trogen is gfrogt.

Auf  da Plattkofel Hüttn gibt’s a  ka Pause – es fongt namla zum Nieseln on  - Wäsch gwexelt, a Foto und drei Einhamische Bikler überredn uns den Trial-Downhill übern 533er (der geht direkt wieder ins Duron Tal) zan Fohrn. Erst mit mulmigen Gfühl, steil, rumplig – ober donn  wors anfoch geil und zu 90 % fohrbor. 

Und de moral von der Geschicht: Wir worn vor de drei Hamischen unten im Tol.

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SELLA RONDA
60 km – 2.000 hm


De berühmte Sella Ronda – an dem Sunntog senza macchina, hasst sovül wia „autofrei“. De gesomte Possstroßn über Passo Sella – Passo Gerdena – Passo Campolongo – Passo Pordoi wor von nein bis drei (9– 15 Uhr)  nur fir Rennradln und Bikes frei geben. Kane Wilden auf da Maschin, kane Autos und Kfz-Kriacha – ka Gstonk vom Sprit und kane Gummi-Gummi Schmierer.

A Tog für Feinschmecker von Speichen und Trikots. Es wor olles vertreten – von KTM über Pinarello – von designte, bunte Trikots bis zur Wäsch aus vergongenen Giro Zeiten.  Laut den Grödner Nochrichtn warn jedenfolls 12.000 – 15.000 Radler unterwex, wir a – und es war absolut ein Erlebnis, a Heileit. Noch dazua sin ma vom Pso. Campolongo und Pso. Pordoi jeweils a poor hundert Höhenmeter in de Wildnis obgebogen und hobn den an oder onderen Trial im Downhill mitgnomman. Sozusogen nit nur a Asphalthatscha – dos wor schon a feina Bikeday.

Dos Gewürz vom Tog: A Gaumen-, Ohren- und Augen „Festa“ in Canazei. Wir hoben fost olles durchprobiert – guat, vüül und ladinisch gschmackig.

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PUFLATSCH – SPITZBÜHEL
40 km – 1.450 hm


Am 3. Tog rausch ma noch St. Ulrich/Ortisei und starten durt – hinauf Richtung Seisera. Fongt schon guat on – ca. 8 km zwischn 14 – 18 %, zwor Asphalt – oba zan Treten bis fost de Dotter platzen. Oben auf da Olm – unbeschreiblich – Gegend soweit du schaugn konnst. A Schotterwegale noch dem onderen – Olmhittn und fette Wiesn – und de Sunn is an dem Tog auf unserer Seitn. Weil so scheen is reit ma noch aufn Spitzbühel – den Schlern Stock imma vor Augn – am höchstn Punkt bei der Laurin Hittn gleiten und wackln ma noch über sumpfige (wia a Kuhbauch) Almmatten.

A fost bike-meditatives Highleit is dos do oben – noch zwa Stund im Landchaftsbummler Himmel bolzen ma noch an Eselpfad noch dem onderen Richtung Marinzenhütte und Schafstall noch St. Michael – jetzan noch als finaler Schlusspunkt a Traumtrial bis Ortisei von allerfeinster, fahrbarer Güte – Marke „Tina’s Gschraa is nemma zan Ausholtn“.
Abschluss in Santa Ullrich: Jeder zwa Diesel und zwa Panini caldi UND due Gelati con due Kugalan.

Dolomiten – verliebt wie eh und jeh – WIR kommen wieder.


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Zeit wird's  
   
Spruch da Wochn  
  "Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen."

Josephine Baker©
 
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