Hucky und Tina Roth
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...Info und Bericht da letzten Wochn

25.4.09   BRECHE PUISEUX 3.432 m
                  ca. 38 Km - 1.300 Hm – 08:15 Stunden
                  Ausgangspunkt: Gondelbahn Aig. du Midi - Chamonix

Mit Andi, Sissi und uns zwei Rothis geht’s am Samstag um 01:30 Uhr von Celovec über Mailand, Turin, durch das Aostatal nach Chamonix – Mont Blanc. Ziel ist ab Montag die Königsklasse der Skitouren – Le Haute Route, in 5 Tagen von Chamonix nach Zermatt. Heute am Anreisetag wollen wir vier aber doch eine „kleine Eingehtour“ starten.

Um 08:00 Uhr gibt’s im Eldorado der Bergsteiger die erste Melange mit dem einen und anderen Croissant - 30 Minuten ca. - dies war Pause genug!!! Nach umpacken des Tagesrucksacks ( Steigeisen, Seil, Pickel ) bringt uns die Gondel zur Aiguille du Midi, hinauf  auf 3.842 m – es ist ca. 09:30 – das Gesicht und die Lippen noch ausgiebig mit Sonnenschutz versorgt – dann kann der Spaß beginnen. Bei Traumwetter – Sonne, blauer Himmel, Temperatur  um minus 10.

Abfahrt über Glacier du Geant – Glacier des Periades – ein Gipfelmeer so weit das Auge reicht. Über die Steilrinne Breche Puiseux werden die Steigeisen angeschnallt, die Bretter kommen in die Rucksackschlaufen – eine Herausforderung für die Rückenmuskulatur.

Nun stapfen wir Stufe um Stufe  an die 280 Hm durch die Steilrinne (45 – 50 °) hinauf  zum Gendarmen (Abseilstelle auf 3.432 m). Oben am Grat bläst eine nicht leichte „Brise“ und dazu kommt, dass uns zwei französische Seilschaften eine geschlagene Stunde zum Zuschauen verurteilten. Endlich konnten auch wir die 30 Meter abseilen – in 15 Minuten war bei uns der Spuk vorüber (Abseilpiste a la Andi).  Pickel, Material wurden wieder verstaut – eine kleine Zwischenjause eingeschoben und bei Superpulver cruisten wir über den Glacier de Leschaux hinunter zum Glacier de Mer. Immer wieder mit kurzen Photopausen und doch getrieben, da wir unbedingt noch die Zahnradbahn (von 1.900 m – hinunter nach Chamonix auf 1.035 m) erwischen wollten. Vom Leschauxgletscher geht’s fliesend über zum Mer de Glacier.

Die Zeit ist schon ziemlich fortgeschritten – Temperatur auch um ein Vielfaches höher, bedeutet – die Bretter picken und kleben – unter Zeitdruck keine feine Schieberei. Als Abschluss noch ein 250 Hm Anstieg über Felsplatten und Eisenleitern (Rucksack nicht gerade ein Leichtgewicht) und endlich – 3 Minuten vor 17:00 Uhr sind wir bei der Zahnradbahn – die uns zu unserem Ausgangspunkt bringen sollte.

Nur – oh du Schei.... (Entschuldigung – aber es war wirklich eine Schei...) die letzte Bahn ging schon um 16:30. Was tun?  Nach  ein paar Minuten hatten wir unser Equipment unter Stiegenaufgängen und Mauervorsprüngen versteckt und ab ging die Post. Mit Rucksack, Tourenschuhen (fein zum Wandern) und Skistöcken hatschten wir an die 900 Hm – teils im steilen Hochwald, teils auf Steigen und den längsten Teil am Zahnradbahngeleise hinunter nach Chamonix.

Ankunft – „Arrivee du Etappe“ um 18:45 an einer kleinen Kneipe - überfallsartig jeder 2 Bier – und jeder von uns einen Toast oder ein Panini rot-weiß (extrem gesund – aber was soll’s – der Polar Puls- und Zeitmesser zeigte verbrauchte 8.000 Kalorien).

Anstrengend – aber ein Traum – das war der erste Tag.

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26.4.09  CHAMONIX 1.035 m


Tina und Hucky „zischen“ mit dem ersten Train du Montevers (Zahnradbahn) hinauf zur Gletscherstation – die versteckten Utensilien sind noch alle da. 30 Minuten Aufenthalt – Sicht oben leider Null – das Wetter wird schlechter. Mit der ersten Bahn und mit einem vollbepackten Rucksack geht’s wieder abwärts.

Sonst ist an diesem Sonntag nur Bummeln und Shoppen angesagt. Sissi und Andi lassen sich noch ihre Innenschuhe bei einem Top-Shoemaker vermessen und anpassen. Wir versorgen uns noch mit guten Skibrillen – das Wetter läst für die kommenden Tage nichts Gutes erwarten.

18:00 im Hotel ist dann Treffpunkt mit Team High Life (Gerry und Andi als Bergführer) - insgesamt sind wir 13 Tourenfreaks (Klagenfurter/Rosentaler) – Besprechung zur Haute Route.



27.4.09  COL DU TOUR 3.282 m
                 ca. 1.200 Hm – 13:00 Stunden
                 Ausgangspunkt: Argentiere 1.250 m – Gondel Grands Montets

07:00 Frühstück im Hotel – 08:30 Gondelauffahrt zur Aig. Grand Montets auf 3.297m. Dreizehn Kärntner unterwegs im Skitouren Eldorado. Von der Seilbahnstation geht’s zuerst ca. 150  Stufen abwärts zu einem Skiplateau. Von da an ging es endlich zur Sache – Ski wurden angeschnallt, Sitzgurt verzurrt, Mütze tief ins Gesicht gezogen, Skibrille zurecht gerückt.

Wetter ist leider weniger empfehlenswert – Sicht schlecht – es schneit leicht – Windsstärke auch nur leicht. Wir suchen und fahren vorsichtig durch die Gletscherbrüche – mit wenig Abstand – Fahren auf Sicht ist oberstes Gebot.  Ruhiges, pulvriges Schwingen über den Glacier des Rognons – es folgt eine kurze Steilrinne über den Col du Passon (3.028 m) - Steigeisen und Pickel sind gefordert. Danach wird die Sicht schlechter – Schneefall nimmt stark zu – Spalten am Eis sind nicht mehr  auszumachen bzw. zu sehen – aus Gründen der Sicherheit wird  nun angeseilt – wir bilden 3 Seilschaften – ab nun also – gehen und fahren am Seil (Andi und Gerry verwenden von da ab das GPS – ein Weiterkommen wäre sonst ausgeschlossen).

Eine französische Gruppe, die immer wieder vor oder hinter uns auftauchte – es waren auch 12-13 Tourengeher – hatten zu unserem Erstaunen kein Seil in Verwendung??? Über den kräftezehrenden Glacier du Tour gelangen wir zur höchsten Stelle an diesem Tag – dem Col du Tour auf  3.282 m.  Eine doch schon extremere Herausforderung – zumal der Schnee hier schon viel Höher war. Nachdem Andi in dieser Steilpassage ein Seil eingehängt hatte – konnte jeder mit mehr oder weniger Kraftaufwand auch diese etwas kritischere Rinne meistern. Am Seil -  wird danach über das Plateau du Trient und den Glacier du Trient – abgefahren.
Wer schon einmal „angeseilt“  im Powder abgefahren ist – der weiß, viele Freunde hat man danach nicht mehr.  Einer zieht, einer wedelt dahin, der andere wiederum bremst und macht in Schneepflug – meistens also recht chaotisch. Bei uns drei Seilschaften war es aber richtig sehenswert und fast lustig.

Am letzten Gletscherbruch – knapp vor der letzten Steilrippe „Col des Ecandies“ hat uns aber in die Realität – auf den Boden der  Tatsachen zurückgeholt. Zwei Lawinenabgänge zwangen uns auf ca. 2.800 Hm eine Rettungskette (Versorgung eines Verletzten, Biwakbau, Hilfestellung bei der französischen Gruppe) aufzubauen. Andi und Gerry (auch Arno als Second-Guide) haben in diesen Minuten und Stunden absolut profihaft „gearbeitet“ und auch ihre ganze Erfahrung eingesetzt. Jeder hat mitgeholfen und sich in allen Situationen vorbildhaft verhalten – sodass die ersten um 22:30 im Tal und die restlichen unserer Truppe um ca. 03:30 wohlbehalten im Schweizer Ort Trient im Hotel Mont Blanc – ankamen und sich in die Federn legen konnte. Jedenfalls glaube ich – an diesem Tag ist wohl der Herrgott bei uns Kärntnern am Seil mitgefahren.

Nachdem die Wetterprognosen auch für die weiteren Tage – Regen, Schnee, Sturmböen – prophezeiten, haben wir am Mittwoch einen geordneten Rückzug nach Kärnten angetreten.

Denn: Nur ein gesunder Bergsteiger – ist ein guter Bergsteiger.

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Bold gibt’s wieder gscheide Schmankerln im „Untawex“.
San nächste Wochn in die Westolpn... hoffn, dass ma
schene Bülda mitbringen und aniges zum Azöhln hobn.





Lagebericht 3 aus Mallorca – endlich schönes Wetter.

Bericht auf www.biketeam-k.com



4.4.09 Kotsattel 2.196 m, Julische Alpen
              abgebrochen nach ca. 800 hm
              Ausgangspunkt: Planica – nach der Schisprungschanze

Mein Gatte weilt immer noch auf Malle, daher ging ich mit meinen Freunden Evelin und Peter eine „normalerweise“ traumhafte Tour... dieses Mal entpuppte sich diese Tour aber als Krampf.
 
In der Nacht hat es überhaupt nicht gefroren und durch den vielen Regen war alles sehr durchgeweicht. Als wir dann nach ca. 1 Stunde flaches Gelände (Langlaufspur) endlich ins steilere Gelände kamen, staunten wir nicht schlecht, da lag eine frische Lawine von einem Ausmaß - unvorstellbar. Teilweise türmten sich die Schneemassen bis 6 m in die Höhe. Wir gingen trotzdem weiter, aber es wurde immer schlimmer – rechts und links gingen von den Felswänden Lawinen ab – und nach ca. 800 hm war Schluss. Es war einfach zu gefährlich und die Abfahrt versprach auch nicht das Gelbe vom Ei zu werden.
 
Also rein in die Bretter und im oberen Teil eher recht als schlecht, im unteren Bereich ging es dann schon besser, runter. Im letzten Teil war schubbern angesagt, der Schnee war sehr stumpf und nass.

Aber wir ließen den Tag - trotz der abgebrochenen Tour - noch schön Ausklingen...  wir wurden kulinarisch auf hohen Niveau verwöhnt - ein ca. 400g großes Steak verschwand in meinem Bauch... sehr, sehr lecker.

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5.4.09 – Erste Rennradausfahrt

Unter dem Motto was unsere Männer können, können wir schon lang - und die derzeitige Schneelage eher schlecht ist - stiegen Monika und ich, das erste Mal in der heurigen Saison, von den Bretten aufs Rennrad um.

Dies dachten sich am Sonntag glaube ich noch so ca. 5.000 andere Radler, denn wir kamen aus dem Grüßen gar nicht mehr raus. Unsere Tour führte uns von Viktring nach Schiefling, Velden, Pörtschach wo wir eigentlich noch eine Schleife nach Moosburg einbauen wollten, aber unser Allerwertester machte nicht mehr mit. Daher kurz entschlossen und ohne Umwege nach Klagenfurt „Sunset Bar“ auf einen Kaffee und einfach nur die Sonne genießen.

Monika dachte sich nach soviel schlechten Wetter – Sonne, Sonne, Sonne – das Ergebnis einer roten „Birne“... leider einschmieren vergessen.

Zeit wird's  
   
Spruch da Wochn  
  "Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen."

Josephine Baker©
 
Insgesomt hobn schon soviele 66349 Besucher eine gschaut!