Hucky und Tina Roth
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31. Jänner 2010
MONTE  COCCO  1.941 m - ca. 950 hm

„Klein aber fein“ unter dem Motto gemma am Sunntog Neischnee schaun nach Ugovizza. Unten  zehne, oben fünfezwanzig – oba locker, wenn nit dreißig Zentimeta vom reinen weißen Flaum. Wenn länga schlofst – donn is a schon gspurt, wenn schnella gehst – wird weniga kolt –  wenn untn schiach is – is oben am Gipfl oft scheen. Olles eini in an Topf, fünf mal umgriührt von Tina, Sonja, Arno, Peter und mir. Des is a gonz anfoches Winter Schlemmer Genuss-Rezept. Und obe schmatz ma und schlürf ma erst richtig im  Tiafschneerausch.

Und murgen am Montag – do gemma wieda jobben – wia mir uns frein – und wia! I glab, jetzan wer i erst richtig kronk.

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IM   PULVERRAUSCH

......Lets „fett’s again..... 2 Tage Dauerrausch – ganz ohne Kopfweh, fost gonz ohne Alohol aber dafür mit viel, viel Schwung und Powder. Hänge, Rinnen ohne Grenzen. Jeden Tag a Jodlerei von oben bis unten, jeden Tag a Temperatur von minus 15 an Graden und minus 3 an Zentimetern??? Ganz simpel – Super und nit weit – pulver, pulverer, am pulversten – geil, geiler, am geilsten – Le – Lesach – Lesachtal.


23. Jänner 2010
GAMSKOFEL 2415m - 1.200 Hm

A klaner Brauner beim Leo in Lorenzen um ½ 10 geahts in de Spur (Loipe in Untertilliach). Minus, minus, minus – Schritt wird schneller, Fingalan werdn wärma, a Kalser Kroftlackel (Hans – wor schon am Alpamayo) ziagt mit uns de Spur.  

Nochn Winkltal geahts endlich richtig aufi. A klane Rampn noch, a klane Kantn – schon liegt da letzte Steilaufschwung vur uns. A Zackn noch da onderen lacht über Sappada her – Monte Peralba liegt wia a Elefant vur uns. A letzte, nammla wohl steile Querung – schon is es Gipfale do. Busseln, trinken und schaun, schaun, schaun. Im Norden winkt da Glockner her – und de Sunn losst ka anzige Wolken zua.

De Abfohrt: Rock me, baby – lets twist again. Lets fetz, lets bretz! A Rausch konn jo a richtig schean sein.

Für di, Hans: Berg Heil und alles, alles Gute für dein nächstes Bergziel – SHIVLING.

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24.  Jänner  2010
GROSSER  KINIGAT 2689 m - 1.250 Hm

Seit Jahren im Kopf, jetzan passts genau – murds vül kalt, murds vül Pulver – top und gor nix lawinös. Schneekristalle, so groaß wie Blotschn. Aufi gemma vom Ort Leiten weg ins Schöntal. Ziemlich einsom – am End vom Tol werds botanisch und felsig. Ober donn – Hammer Londschaft –  mystisches Liacht, markante Gipfl und steile Felswänd – pfiati di Gott.

San gonz allan in da Spur – vurbei bei da Filmoor Standschützenhittn und üba a poor bauchige Wellen ziag ma zum Filmoorsottel auf zwavierdraefufzg (=2453 m). Do steaht er auf amol – da Kinigat mit’m Europa Gipflkreiz, gegn Süden bricht a wild, senkrecht ob – und genau dort üba de nit gonz flache Schneerampn müss ma aufi. De Bretter bleiben m Wondfuaß – Steigeisen auf di Haxn (sorry,  Schischuach mein i) – und so tonz ma da Wond entlong zum Kreiz. A geiles Gipfelerlebnis – a bissale gschaut, fotografiert und scheen vursichtig geahts wieda de Rampn obi zu de Ski – ausrutschn verboten.

Zum downhillen dschamp ma – nit wia beim Aufstieg, sondern nehman dos Leiter Tal. I konn nur sagen – a extra Zuckale, gefüllt mit weißem Pulver. Ja – so is eben, wenn Liebe nit lei durch’n  Magen geht – sondern direkt durch dos Pulverfass.

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„IM  PULVER-FASS„

Von wegen – die Chinesen haben das Pulver erfunden. Zwei Tage mit Tini im Pulver Eldorado Lesachtal  am letzten weekend –  explosiver Stoff knietief, nicht lebensgefährlich, nur absolut powderig, nur absolut weiß – zwei Träume für zwei Träumer, oder wenn Träume wahr werden.

16. Jänner 2010
RIEBENKOFEL 2.386 m-1400 hm

7:00 – weg von Klogenfurt, Nebel bis St. Lorenzen. Beim Leo (Gasthaus zur Post) noch an Espresso, donn a Kurzinfo und um zehne geh ma direkt hinterm Haus, glei beim Misthaufn – auf unsern ersten Hügel. Glei amol durch Wold und Botanik bis zur Lackenolm, recht frisch, Stimmung mystisch und neblige Fetzen ziagn umadum. 200 Höhenmeta, danoch blinzeln de ersten Sunnenstrahlen durch de Äst – es wird wärma und bei da Olm sieht ma schon den gonzen Kofel mit’n Onstieg üb de Südrampn. Floch is nit – oba dafür war ma gonz allanig und scheen worm wors a – und unter uns schwimmt de Kärntna Neblsuppn. Long wor ma nit untawex – schon wor da Gipfl do – kaum a Wolkn am Himmel – Traumblicke in olle Richtungen.  Downhillig geht’s üba de Süd- und Südostrinnen – Schweben und  Surfen is ongsogt – bis uns knopp ober St. Lorenzen wieda da Nebel einhüllt.

Mocht oba gor nix – da Pulver geaht bis zan Misthaufen vom Leo seiner urigen, gemiatlichen und urolten Kneipn mit an gonz speziellen und gschmackig, einheimischen Essen.

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17. Jänner 2010

WASSERKÖPFE 2.264 m-1100 hm

6:00 – a Blick ausm Fenster – ka Wolken am Himmel. Long wor se nit de Nocht, ober long wor dos Früahstück – und a wieda a guater Tipp vom Leo (Gastronom, Bergretter, Lawinenhundeführer und Lesachtaler Schmankerlerzeuger) – a echta karnischa Geheimtipp – Wasserköpf (für Italiener: testi di aqua).

Um holb-zehn klakt de Bindung, brezelt de Haut, neun Grad minus Richtung Obergailer Olm. Schnee fost bis zum Bauch – a steile Rampn – donn  a weites Kar und ane Traumhänge bis zum Joch. Ski loss ma am Joch und übern Grat tonz ma aufe zum Gipfel – links und rechts a bissl luftig – Hänge zum Chillen, Jetten Wedeln – Gipfel zum Greifen, Steigen, Zittern – so weit dos Aug lei schaut – so schaun gscheite Träume aus, oder?

Ja Tina, Gipfelbussi – hob i nit vagessn – schmaaaatz! Obstieg zum Joch – Skispitzn in de Falllinie und im speedigen, staubig weißn Rausch lass ma de Wossaköpf hinter uns. A echte Heileit-Tuur!

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10. Jänner 2010
MONTE COCCO 1.941 m - 950 hm


Endlich Neischnee – und 5 Tag im Bett reichen mir. A Kurzhügale is grad richtig wieda zan Onfongen.  Strada zur Alm – fein gepfluagt, viel neue Parkplätz – holb Kärntn, holb Friaul will da aufi – so schaut a Völkawonderung aus. A recht – brauch ma dafir nit Spurn und fir unsre zwa Onfänga (Crash-Flippi und Kamikaze-Werner) a guater Start.


A klane Untaweisung und nix wia eini in de Spur – volle Pauer – und noch 150 m schon de erste Pause – trinken, schnaufen – no fesch. Weita aufn erstn Hügl, a Spitzkehr – oder Kehrspitz noch da ondern – dazwischn a Pause, und noch a Pause, amol noch trinken, noch a Schluck – es wird immer fescher, de Finga steif und steifer, unser Puls –  er wird dünn und dünna.

Oba de Stimmung steigt und ob und zua a da Nebel. Anige Flockn, leichtes Schneibeln „treibt“ uns imma höher. Werner pfeift zwischzeitlich scho dos ane oder ondre Liadle von „..Valossn, valossn bin i „ bis „Wos kümmern mi de Sterndlan…“ – ober er kämpft, angetriebn von Tini (the muskel), kämpft bis zum finalen Hügel. Dann a Aufschrei – er is da – da Gipfl vom Scheenwipfl und von wegen de Sterndlan – de Sunn tonzt mit’n  Werner  sein ersten Gipfeltonz – Berg Heil! Und obwärts mit de neign Brettln – sörf ma, flow ma, rock ma. Das „Pfeifen“ is a weg und a leichts Summan und Brumman is nun zan Hörn: „…pfiat Gott liabe Olm…“

Werner – du Viech, du sex-foch verleimte Traversn aus Lärchn- und Eichnholz – vurbildhaft dei Kämpfaherz.  Des wor da erste Schritt – jetzan geahts  donn erst richtig los! De Berggipfel werdn di nimma in Ruah lossn!

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SCHWEINE-GRIPPE-ZEIT


3. Jänner 2010
EISENHUT 2.441 m - 1.200 hm


Hucky allein zu Hause... grippig. Arno, Sonja, Harry und Tina starten bei 10 Grad minus auf den „Capo ferro“ (= Eisenhut). Schnee wo is... viel davon leider noch ober den Wolken. So suchen wir dem Gipfel entgegen. Auf den letzten 300 hm - kolt und immer költer... eisige Platten wechseln sich mit null Schnee ab.

Wo geht’s bergab - wo hinunter? Die Gipfelrinne die wir für die Abfahrt vorgesehen haben – gibt sie was her? Gscheit schaut’s nicht aus. Doch am Gipfel kommt Stimmung auf – de Rinn passt ja doch und unter dem Motto „wer nicht wagt der nicht gewinnt“ stürzt sich Harry als Erster ins nockige Abenteuer.  Schwung um Schwung sinkt er immer tiefer in den langgezogenen Graben. Nach einigen kleinen Kletter- und Bretteleinlagen landen wir auf der Forststraße. Schnee wird nun endgültig zur Mangelware und die letzten Meter enden mit geräuschvollen, orchestralen Funken und Krachen  unter den Bretteln.

Alles besser als dahoam (sorry Hucky) – trotz „Minus-Schnee“ a liabe und abwechslungsreiche Tour... die Betonung liegt auf Abwechslung und reich. Und weil ich ohne mein Schnurrli unterwegs war – blieb auch der Fotoapparat zu Hause (Hucky: Da hat er es auch scheen warm).


6. Jänner 2010
MONTE LUSSARI 1.766 m - 950 hm

Hucky noch immer alleine zu Hause. So wird kurzer Hand seine Tourenausrüstung als Einstiegshilfe in die Schitourenwelt für meine neue Kollegin „Karin“ genutzt. Als wir am Parkplatz ankommen sind schon 100te oder noch mehr
in Richtung „Jure“ unterwegs.

Wir haben uns viel vorgenommen. A Einsteigertour zum Heiligen Berg mit gscheiter Gipfelfeier und einem friulanischen Gaumenschmaus in der Fast-Stammkneipe „ Beim Jure“. Aber im Lokal angekommen – ohjee - es gibt für uns nur noch Stehplätze an der Bar. Egal, man kann auch im Stehen – Schmatzen und Schlürfen. So sieht eben a kärntna Handschlagqualität aus und vorgenommen ist vorgenommen. Wir starten mit Vino rosso und Ravioli montasio. Die Kirchturmglocken bimmelten eben mal die zweite Runde vom Rotwein ein – da tauchtn sie hinter unseren Schultern auf: Arno, Sonja, Harry, Max, Silvana, Roman und Günter. Naja  nun ging’s los, abr richtig los! Umstieg von „Rotwein“ auf „Bombadino“... undsoweiter, undsoweiter ...Wein, Weib und Gesang (Huckys Kommentar zu Hause: „Männer habens schwer nimms leicht, Männer weinen heimlich – Männer brauchen viel Zärtlichkeit. Oh Männer sind so verletzlich – Männer sind auf dieser Welt - vor allem krank und zu Hause einfach unersetzlich“). Nach einer lustigen Stunde, oder drei? an der Theke, „stechen“ wir die eisige Piste hinunter nach Tarvis – Kurvenwasser, oh du Seelige Weihnachtszeit.

Alle Knochen heil – angekommen, ging es weiter zum Speicherfüllen mit Pizzas und aqua minerale (wers glaubt). So war es eben: Viel vorgenommen und alles bestens umgesetzt, die erste Schitour muss ausgiebig gefeiert werden. In diesem Sinne... Berg heil und Prost.

Und Hucky singt zu Hause noch immer den alten Grönemeyer-Hodern:  „...Männer haben’s schwer nimm’s leicht,......“

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Zeit wird's  
   
Spruch da Wochn  
  "Wenn du fliegen willst - musst du die Dinge
loslassen, die dich runterziehen!"
 
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