Hucky und Tina Roth
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LUSTVOLL –
LUFTLOS –
LUNGOLIVIGNO
URLAUB – ROTHIS wohin? Ins „kleine Tibet“ Italiens auf 1.810 m Seehöhe – nach Livigno im Alta Rezia. Dort wo Schmuggler unzählige Steige und Wege in die Berge trampelten – dort oben zwischen 1800 und 3000 Meter ist die Biker Welt fast grenzenlos. Trails nicht mehr zählbar, Flow’s im Hochgebirge – das  sogar luftlose Lungenflügel zum Klatschen kommen.

2005 Austragungsort der Bike WM – 2010 (vor 1 Woche) Etappenort der Craft Bike Transalp (Bravissimo an Britta und Sabine / Team WUHA aus dem Kärntner Rosental). Nicht nur für  Olympiasiegerin Paola Pezzo, Weltcupviecher Thomas Frischknecht, Lisi Oisl oder gar Jungtalent Max Lippusch ein Ausnahmeort zum Krafttanken – eben ideal für ein ausgefeiltes Höhentrainingslager.  So gesehen auch für uns ZWA der richtige Boden – die richtige Challange.

Ein irres Netz aus Militärwege und Schmugglersteige machen dieses Hochgebirgstal zum Singletrail- Träumer Paradiso. Das Panorama, die Begleitmusik für die Augen wird gestaltet von Bernina Massiv, Ortler, Stilfser Joch und dem Schweizer Nationalpark – sehenswert!

Für Wade Simmons und die Kanaken aus British Columbia zählt der Mottolino Bike Park mit seinen gondelnden Aufstiegshilfen zum Biker Himmel – für uns puristischen Normalo’s, die auf Lifte pfeiffen – und die Uphills als Herausforderung für Kopf und muskuläre Stylepakte sehn – haben in dieser zollfreien und „luftleeren“ Zone die Qual der Wahl.

Empfohlen werden aber guatgemeinte Top-Tipps für uns „schmuggelnde und schleichende Flachland-normalobiker“ – die ohne vorher vereinbarte oder urplötzliche Termine beim ortsansässigen Chriurgen in der Trauma-Clinic auskommen wollen:


Wer Sinn und Geist für Flow  im Hochgebirge hat  – ein must.
Bei 55 Kehren bergab – hier lernt man biken, oder man schiebt ewig.

Minilungenflügel im Brustkorb – weiterbiken in Caorle und Bibione wird empfohlen.

Liebe für technische Trails und satte Höhenmeter – tief, sehr tief Luft geholt, her und ab in die Pedale.

Für Capuccino und Sofabiker – die Qualen, die Leiden werden grausig sein – Himmel, Arsch und Zwirn.



25. JULI 2010
LI  CRAPENA  2.492 m
33 Km – 1.000 Hm
6 Stund Anfohrt üba Pustertal und Vinschgau. Um zwa start ma unsre Eisen – Einrolltour. Leck mich - glei aufwärts 1000 Hm bei der dinnen Luft. Übern Bike Park Mottolino zum Passo Eira – Himmel lichtblau, leichte Wolkenfetzn. Üba schmole Bandln zum Point of View mit Gipfelkreuz auf fost 2.500. Obi probiern mir s’erste Mol glei die Route „blau“ (= leicht? aha) im Beikapark. Is eh gonz guat gongen – nur de Haar sind kerzengrod in de Höh gstandn.

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26. JULI 2010
VAL  FEDERIA  -  RIF. CAROSELLO  2.724 m
28 Km – 1.200 Hm
A kurzer Quickie zum Onfong unsres Höhenlagers. Schottrig bis zan Tolschluss, Steigung passt. Bei da Alm Baita Cheaira drahn de meistn um – he, he oba nit mir. 45 Minutn schiabn – mit klane Stückln zan Fohrn – oben weiter  gemein, steile Pistenabschnitte – wir treten fost röchelnd gegen 2.700 Meter. Murmalan steahn, schaun und pfeiffen – dawischen derf i kans, sunst is aus mit Pfeifn! Obn beim Carosello steigen se donn aus – de Biker mit de dünnen Füaßlan, lei gmocht fürn Obwärts-Höllenritt. Wir reiten donn a – unterm Motto: Chirurg brauch ma kann – ober unten in da Kneipp’n an Espresso und an Grappa grande.

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27. JULI 2010
TREPALLE  –  CANAL TORTO
28 Km – 700 Hm
Da Petrus, der wor amol unsa Freind – kolt, teils nieselnd – so tret ma erst am Nochmittog. Zum Passo Eira per Asphalt – donn oba a sanftes, sesselbreites Wegale noch Trepalle. Im ständigen up and down – eini ins Val Torto. Vom Val Mora druckn wieda dunkle Wolken her, wir drucken auf de Pedale und noch 700 uphillmäßigen Meter kummt bei mir nit nur de Angst vur  de Blitz (jo, i bin do leida a klans Scheißerle) – es kumt a de Belohnung von an absoluten Hammer Sinkflug. Gschmeidig, leicht follendes, fost obgschlecktes Wegale – oba a bissale viel ausgsetzt – und vor ollem long, long. Mit leichtem Druck auf de Bremshebalan, offenem Maul und glänzende Augn gleit ma obe, zruck in de Zivilisation.

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28. JULI 2010
PASSO  DELLA  VALLACIA   2.614 m
56 Km – 1.810 Hm
Wetter, no endlich – zwor frisch oba nit noss. Einrolln und eintretn bis Trepalle – danoch leicht onsteigend bis zur Olm. Donn geahts erst los. Pfade, Wiesensteiglan – mit da Zeit imma steiler – mit da Zeit a lei mehr zan Schiabn und Heben. Noch vierzig schiebenden, luftarmen Minuten – endlich der Passo. De Belohnung wor nicht fassbar oba gonz nah. Gletscher, Eisponzer – lei zan Hingreifen.  Cima Piazzi  3.438 m, Cima Viola  3.374 m Sasso di Conca 3.150 m.

Noch Augn auf und viel Schaun - de Belohnung. An Haufn fohrbahrer Trail mit wexelnde brate Weglan down ins Val Viola. Unten donn auf 1.900 m Seehöh a 12 km longe ebene Polzerstrecke – genonnt „Decouville“ – do gibt’s außer Gas, nur Gas sunst nix. In de Augnwinkel zwinkern Bormio und das Valdidentro.

Leider is oba noch nit aus – jetzan miassn Zähne her, es kummt noch zan Beißn und zan Fluachn. 400 ätzende Meter Schindarei in de Höh – redn tua ma nix mehr – de Lunganblasalan tonzn und bringen den Puls zan Kochn. Nit zan Glabn, doss Schnauffen  und Tiefenatmung so laut sein konn. Ober es geaht noch bessa: Es werd noch lauter, noch schriller  - da Trail zum Passo Foscagno –  der bringt uns zan Schrein und Brüllen. Sitzstockerlbreit – 3 km loooong – Gstaudach und botanische Urgwächse massieren unsre Wadeln. Anfoch himmlisch bis krotzig – bis anfoch grenznlos geil.

Dos is eben biken – in aner Zone ohne Zoll und mit gonz dünner Luft – in english: „Hotrock – Hotwalk„.

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29. JULI 2010
REGEN - SCHNEE UND "GUTE LAUNE"

Relaxen mal drei - und das alles im Hochsumma bei satte 5 Grad (aber Plus).


30. JULI 2010
PASSO ALPISELLA 2.368M -
PASSO TRELA 2.294M -
VALLE DEL MINE
55 KM - 1.600 HM

Trochen, nix nass - weiß ongezuckert de Berggipfl - und 7 Grad plus - Treten is dos Rezpet damit's worm wird. Oben über 2.000 m wird nit lei die Luft dünner - a die Weglan. Aufi zum Passo Alpisella is nix mit Krachen lassen - 500 hm tret ma gnadenlos fost gegen a Wond. Oba donn - ob über Passo di Trela oder den Pamarama Trail ins Valle di Mine - a knackiga Onstieg jogt den anderen. De Belohnung is imma wieda Singletrail mit Segel- und Rollereinlagen. Aalglatt - schulter- bis meterbreit - dos is da Flow da oben. A Bike-Sause mit Extraspechte - Ungelogen - olles fahrbar, Genuss pur, fost unbeschreiblich - eben wia: Sex, Drugs und Trails.

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31. JULI 2010
PASSO GALLO 2.336 m
60 km - 1.700 hm

Endlich – stahlblau, wolkenenlos, vüle Plus-Grade. Passo Gallo – Pfade fir schmuggelnde und schnuckerlige Beiker – anfoch ohne Worte. 45 km Zauber-Trails, im Auf und Ob a velodramatische Spülwiesn. Ritzlerischer Höchstgenuss in aner Märchenlondschoft – so wia bei da „ Pechmarie“. Mei Pechmarie Tini is nämlich in da Clinic gelondet. Na, passiert is nix – sie hot leit durchgedraht, hot gjodelt, gsörft und gschreit – de hot gonz anfoch ausgezuckt! Und hätt i dos Beik von meiner durchgedrahten Lieblingsfrau am Obend nit eingsperrt – I glab – de biket de gonze Nocht durch. So a Damische – jetzan noch 4 Spritzle Aperol is endlich a Ruh – guate Nocht.

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1. AUGUST  2010
VAL DA FAIN - BERNINAPASS 2.330 m
50 km - 1.500 hm

Das Sahneschokocremeis-Tortenstückerl zum Finale. Beiken und Staunen bis uns de Spucke im Hols steckn bleibt. Hier geht nur: Augen auf und nit zu schnell durch. Von glatt wia a Baby-A...... bis vablockt, ranzig und rau zirkeln, steign und follen de Weglan rund um den Berninapass zwischen Pontresina und Poschiavo. A Pflichttour für jeden Beika – extravaganter Genuss, wo Kettenrasseln und Schnaufen bei 25 Grad zum Sommerhit wird und Treten sich eher wia Tonzen onfühlt. Ausgnommen da kurze, steile und ausgsetzte Abstieg zum Rif. Tridentina. Obsturz, ausrutschen verboten – sunst hast dos Summaliadle wohl:  „Pfiat Gott, liabe Olm“!

Und noch ans: Wonn da Piz Bernina mit sein Biancograt, da Piz Palü (4.049 m – wor ma vor 10 Jahr am Pfingstmontag um 09:00 mit de Ski am Gipfl, he geil!) dir beim Velodieren zuaschaut, sollten de Nackenmuskalan guat trainiert sein – Gnickstarre vom Schaun und Holsweh vom offenen Maul sind sunst kaum zan Vermeiden. A “Vergellt’s Gott“ an den – der dos Paradies gmocht hot.


UND:
Als Abschluss a Tipp für unsre Fremdenverkehrsexperten im Kärnta Hamatle: Schauts  enk  das „Alta Rezia“ Gebiet amol on, mochts a beikerische Exkursion dorthin! Donn werd’s  amol sehn – wos dos Wort bedeutet:  R A D L A N D !!!

UND:
Hallo Lago di Garda – reiß di zsamm!

UND:
„Grüzzi, odr“ – Schlechtwetter kummt – mir haun ob – oba wir kumman wieda!

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MAX's FUN

„Schluss mit fad“ – endlich wieder ein Motto nach unserem Geschmack. Tini hat drei Wochen Pause – Pause vom „Schulstress“,  Pause von der Traumstadt Linz (bis Mitte November geht er noch der Traum meiner schlaflosen Nächte. Aber es gibt auch etwas Gutes in oder an Linz: Die Linzer Torte – das war’s dann aber schon, oder Tini?). 

Also, nichts wie weg – ab in die Berg!

Affenhitze treibt uns am vergangenen Weekend in die Felsen zwischen Cortina und Toblach. Zwischen  35 Grad plus und menschenverachtender Schwüle bis fast fallend auf knapp über „Null“. Stahlharte Körper wollen eben geschunden sein und suchen neue, kochendheiße Prüfungen. Unsere Schrittmacher für Bikerherzen, sprich Pulsgurte – bleiben daheim in Klagenfurt – Gewicht sparen und Zeit nehmen ist diesmal  angesagt – explodieren können andere.

Die Zacken, Brocken und Felsnadeln und vor allem die Steige und Wege der Dolomiten können nicht nur Panoramabilder in die Köpfe brennen – diese bleichen Felsgestalten, die lassen sogar Muskeln brennen, Sehnen jodeln und Bänder  quietschen. Gesänge der besonderen Art – „la Montanara hee……“. Südtiroler Erde, aufgeheizt im höllensteintaler Backofen ist für Stollenfans mit  Kämpferherz genau der richtige Boden.

Zwei Tage zwei 5 Sterne Touren, wie beim Essen und Schmatzen – es kommt auf die Qualitäten der Zutaten und vor allem auf die Zubereitung, die raffinierte Würzung und die Reihenfolge der Gänge an. So gesehen waren die Touren ein extrem gmschackiges Menü mit betörenden Genüssen und die Weinbegleitung  vollmundig, wie folgt: Leicht pfeffrige Würze mit einem Hauch von Aromen der ladinischen Steinbeere und erdig-schwer im Abgang.

Wer war dabei – bei diesem Gaumenfreuden:
Tina       Köchin, Hang zu Experimenten, liebt Unentdecktes
Hucky    Vorkoster,  ohne Spaghetti aglio olio geht gar nix
M A X    fährt, bikt und frisst alles – ein Genussspecht auf allen Ebenen.

 
MENÜ 1: 17. JULI 2010
COL ROSA - MONTE SPEZIE 2.307m
74 km - 1.800 hm

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MENÜ 2: 18. JULI 2010
MARKINKELE 2.545m
40 km - 1.400 hm


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10. JULI 2010
LÄRCHENTURM-KLETTERSTEIG  1.150 hm
Abstieg über Lärchenschlucht, Lärchenberg und Koschutnikturm.

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4. JULI 2010
MOSESSCHARTE 1.600 hm

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Zeit wird's  
   
Spruch da Wochn  
  "Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen."

Josephine Baker©
 
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