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... Biken im Sarntal
VON TANZENDEN HEXEN UND ÜBERMÜTIGEN ZAUBERERN
(Sagenhafte Geschichten der Hexe  „NiaNixGnua“ 
und des Zauberers  „VinoTintoFax“)


Vor vielen, vielen Tagen begaben sich die Hexe und ihr Zauberer auf Exerzitien in das sagenumwobene Sarntal. Ein ca. 50 km, sehr ursprüngliches langes Tal nördlich von Bozen –  mit Sarnthein als Hauptort, der im heurigen Jahr auch Etappenort der Jeanstex Bike Transalp war.
Im Gepäck der beiden – 2 multifunktionelle, highend Reisigbesen – Carbonmodelle aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Mit diesen Fullfederbesen wirbelten sie über Bergrücken und stellten allerlei Unfug an. Sie ritten über Jöcher und Übergänge – trafen tolpatschige Zwerge, feenartige Jungfrauen, kleinwüchsige Knappen und – verzehrten Schlangefleisch mit Eidechsen-Rösti und tranken giftgrüne Säfte (Aperol Galle).
Hexe NiaNixGnua bezirzte ihren Zauberer VinoTintoFax – nörggelte und nörggelte und so ritten und wirbelten die beiden Seelen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang - beflügelt durch das Hochtal, vorbei an geheimnisvollen Plätzen, Scheiterhaufen, Stoarnane Mandlan -  und trafen immer wieder sagenhafte Gestalten.
Donner und Groll blieben in diesen Tagen dem Tal fern – am frühen Morgen strichen schon Nebelschwaden durchs Tal – zu Mittag hielt der Teufel seinen Ofen unter Dauerfeuer – aber dies gehört für die geheimnisvollen Wesen, Knappen und Bauern in den Sarntaler  Alpen zum täglichen Brot.
Für die Hexe waren die Temperaturen nicht ungewöhnlich (....Scheiterhaufen) und VinoTintoFax kühlte seinen märchenhaften Corpus im glasklaren, grünen Durnholzer See.

Und nun ein paar, gar grausige Geschichten aus dieser Zeit:

HAUSBERG ALM - PUTZER KREUZ 
33 Km – 1.050 Hm

Zum Einstond in Sarnthein moch ma den Giro Casa Montagne (Hausbergrunde). Um ans (13:00) klicken de Pedale und dos Termometa steht auf caldo bis hot (32°). Mocht nix – so werds a murds mörderisch haase Treterei von Hof zu Hof – üba traumwandlerische Wiesn und Olmen (wia obgschleckt). Noch zwa giftige Schotterhigel – is doch nit so a sonfte Gegend bei de Sarner – huck ma endlich nieda bei aner der scheansten Olmen, der Hausberg Alm. Blicke hin zu den Dolomiten Panzer – da Schlern, Rosengarten, Lang- und Plattkofel –olles liegt vur unsre weit offenen Augen. Übers Putzer Kreuz (oltes Wohlfohrtskirchle) geht’s onfongs trialartig donn speedig üba breite Forstwegalan im downhill zu unserm Quartier knopp übern Hauptort Sarnthein (970m). Heuer 2009 auch Etappenort der Jeanstex Bike Transalp.

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RITTNER HORN
53 Km – 1.950 Hm

Heut nema uns schlichtweg de Panorama Runde vur. Am Anfong glei a 15 km Steilstonstieg – vurbei an de Weiler Windlahn und Gißmann (wia aufegspuckt in de obschüssigen, steilen Wiesen). 15- 20 % beiß ma eini – bis endlich de „Hochebene“ von Ritten vur uns liegt. Jetzan werds hügelig; amol aufi, donn obe – glei drauf wieda a Steilrampn – donn wieda a sumpfiga, grasiger Bauch. Obsteign is absolut out – olles fohrbor – olles mochbor – olles genießbor. Richtung Osten kennt ma, siegt ma jeden anzelnen Gipfel von de bleichen Wänd der Dolomiten – Wonderer a Menge (eh klor im Augusto) – und: Olmhitten auf jeden Higel fost ane – mit de feinsten Schmankalan aus da „cucina alto adige“. Irgendwo muast hucken bleibn – vurbei fohrn, nix jausnen oda schmatzen – des is fost a Ausschließungsgrund aus dera alpinen wonderworld.
Mir hobn gnomman: An latte macchiatto und an Buchweizn-Turtling – oben auf  zwatausendsiemefuchzg Meta (2.057)  bei da Stöffl Hüttn. Guat dos ma uns gstärkt hobn – de Obfohrt amol links, amol rechts vom Getrumboch – a ausgfeilte, wilde Partie – und steil, da sch..... die on – oda a nit, je noch Technik und Mut.
Zan Schluss – von Reinswold bis zur Kirchn noch Sarnthein qietschn lei mehr de Reifen am Asphalt und unsre Gurgln quietschn leida a – oba lei vur lauter Durscht.

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STOANANE  MANDLN
25 km – 1.100 Hm

Heut tret ma zu de Stanmandlan auf de Hohe Reisch. Früha a geheimnisvoller Plotz – wo de Hexn sich zum wilden Tonz getroffen hobn. Heit bin i untawex mit ana Hex und zwa Spezialiced Besen und feenartig „reiten“ wir üba knifflige, schweißtreibende – stanige Steiglan imma höha aufi. Oben am Bergkomm glabst - a poor Zwerg nörggeln mit de Hexn und tonzen um de Stanahäuflan umadum. Da Wind singt um de Mandlan umma und ob und zua kicherts und juchazts von irgendwo her – a jo, dos is diemol ka Hexle – es is a Biker der vur lauter Spaß sein Gschraa nit im Zaum holten konn. Oba do auf 2003 Meta is bike-feeling pur, do konn a jeda zaubern, flowen, reiten – du bist anfoch wia verhext.
Da Downhill übern Möltner Kaser - da holt dich fost da Teifl ein – bringts Herzle noch a poor Mal zum tonzen – wia gsogt: Der Ritt zum Hexentonzplatzl is ka Märchen – oba a sagenhafte Runde fir tanzende Hexen, übermiatige Zauberer und Besen (Bikes ) aller Art. Schlangengift und Rattenschwanz – do aufe – dos is a heisser Tanz!

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EISJÖCHL 2.895 m
UPHILL TAG 1:             28 Km – 2.400 Hm
DOWNHILL TAG 2:       67 Km – 300 Hm


Ausssi ausn Sarnthal – eini ins Schnalstal – long in unsre Köpf – jetzan gemmas on.

Des Jöchl zählt zu de höchsten Beikübagäng in de Ostolpen (nur des Madritschjoch - üba drei-ans, also 3.100 Hm - geht höcha aufi – wor ma jo a schon). Am ersten Tog DIE Arbeit: 2.400 Höhenmeter aufi – am zwaten Tog DIE Belohnung: Der scheanste Downhill in den Alpen.

Hurch zua: Von Naturns - in da sunnenvawöhnten Weingegend im Vinschgau schraub ma uns – Kehr um Kehr in die Texelgruppe – begleitet von de Riesenberg Hohe Wilde und Hohe Weiße. Vurbei on liabe Olmen und Hittn – links und rechts anige wilde Bäch – leida im August a an Haufn Bloasfuasate (= Wonderer) ziagts sichs aufi – teils gemiatlich – teils knollhort – oba imma mit an extremen sightseeing feeling. Es is Uphill pur – Stana, Felsstufn, enge Serpentinan – Tina und I – mir genießen, mir mochn a gscheide Tretorbeit und da Petrus mocht a gonz a gscheites Wetter. „ In an Sotz gsogt:  Geilstes Beiken – seit es Berge gibt.“
Noch da Arbeit – gibt’s a gschmackigen Knödl mit Kraut, a zinftiges Weizen – a lustige Hittn Nocht (Stettiner Hittn auf 2.875 m) mit sensationellen, nasalen Orchesterklängen – wie „Spiel mir das Lied vom Tod oder One more night“ und bold sind wir eingschlofn – zuerst de Haxen, donn de Muskeln und donn wir ZWA – voll Hoffnung aufn nächstn Tog.

Knallroat fongt da Tog on – de Sunn molt de Felsn fost unwirklich on. Rot ziagt üba olle Felsflanken – und die ZWA Rothis ziagn sich a on und füllen noch de Speicher mit an gsundn Hittnfrühstück.
Donn tauch ma ein, eini in an Serpentinen- und Felsorgasmus - im Tiefflug sinken wir tiefa a Stufn noch der onderen, Richtung Lazinser Alm. Genuss pur – Trial Traum super pur. A anziges Gesetz hot do Gültgigkeit: Vollste Konzentration - sunst zählt do gor nix mehr! Dos elfte Gebot dos do oben gilt: Du sollst dich nicht ohne Mut – in den Sinkflug wuchten! Dos zwölfte Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Fully!
In Summe a Downhill-Ritt von sotten 2.600 Hm bis Meran – noch der Lazinser Olm und Pfelders a anzige Hammer Speedpassage – teils über Teerstraßen , teils übern Passeier Radweg. De Benzinkisten (sprich Urlauberautos) loss ma jedenfolls in unserm Speedrausch ziemlich olt ausschaun.
Und de Moral von der Geschicht:  Obwohl de Luft aufm Eisjöchl schon ziemlich dinn wor – zum Jodeln – „holladireidddullijöö“ – hots fir uns ZWA noch imma greicht.

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PFNATSCH ALM - DURNHOLZER SEE 
55 Km – 2.100 Hm

Des Lungenbratl im Sarntheiner Tol – do kumman de Lunganfliegalan zan Pfeifn. An Haufn voll Singl Trails, wurzlige- und stanrige Weglan fordern den gonzen Körper – an Botzen voll Mut und an murds Drum Gschicklichkeit brauchst  a noch  dazua – sunst wird’s zittrig in da Hosn. Vor ollem de Obfohrt von da „Pfnatsch“ – a 30 – 35% bei gröbsten Schotta werds schon hobn – fost wia a Downhill in de Höll (kerzengrod obe und brennhaas – i man a 33 Gradlan). Zum idillischn Durnholzer See wexeln klane Steiglan und schmole Bandlan – flowig zan Fohrn (selten des Bike üba an Stan oder Felsn zan Hebn).
Da See – a grüanes, sogenumwogenes Wassale – mit an schultabraten Steig rundherum – ruhig, a Fleckale zum Nochdenkn. Oba mir müss ma einetreten – an grausigen, noß-waachen Woldhatscha za de letzten Höf, hoch übern See – Muskeln zuckn,  san fost beleidigt – oba de Augn kriagn vom Ausblick ins Sarntol obi – kaum gnua.
Und als finaler Schlusspunkt – kummt de Numma 17. A Kreuzwegale in de steilen Wiesen oba noch Astfeld – a Fully Flow von ana Kreuzwegstation obi zur nächstn – fost wia ane Stufen zum Biker-Himmel.
Da Sarntheiner tatat sogn: Vergellts da Gott!

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ÖTTENBACH
ALM - KREUZJOCH 
28 Km – 1.150 Hm


Am 7. Tog – noch 6X Treten ohne Untabrechung – nehm ma nur an klanen Pflichttonz in den Sarntalern.  Glei amol 900 Hm von an Hof zan onderen – gluathitziger Asphaltaufstieg aufi bis zur Öttenbacher Alm. Oba donn – a Leckabissn jogt den nächsten. Schmole Trial und Schotterbandlan von leicht bis nit so leicht – fost berauscht wia von an Kalterner Gewirztraminer schluck ma Meter um Meter,  jump ma von an Gipfelkreuz zan nächsten. In da Tourenbeschreibung steaht „schön aber technisch schwierig mit herrlichen Panoramablicken“ – wir tataten sogen: „A geiler Hexentonz auf unseren high end – Carbon Besen“. Und namla nit ibatrieben – mir san von unsre Speed Besen kaum obgstiegn. Wohl amol - firn Kaisaschmorrn bei da Auen Alm.

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ARCO – GARDASEE


0 Km – 0 Hm – 10 Kugi-Gelati – 2 Steaks – 1 Liter Vino – 6 Aparol-Spritz
RELAX  PUR  in unserer zweiten Heimat am Lago - ABER  „uno anni alto“
(kärnt-narrisch gsogt – a Johr älta, da Bersch).



TREMALZO - CORNO  VECCHIA
72 Km – 2.100 Hm

Zu mein Geburtstog a Wunsch von da Gattin: „Fohr ma den Tremalzo“ – I konn jo nix obschlogen und um 8:50 tret ma los aufn Classicer im Lagogebiet. Sunn strahlend, Grade steigend – und wos auffollt, lei anzelne Beika untawegs auf da Ponale bis Pregasina – oben weita noch weniga (am Tunnelportal sin ma lei 5 Biker) – sunst is um de Zeit eher wia zu de rush hours in da Kramergasse daham.
Oba guat – so hobn ma fost a Einzelzeitfohrn mit bissl ane Stan und an  groben Schotter auf  da Strada Tremalzo. Ziemlich ausgwoschn is nämlich – vielleicht sind deswegn so wenig unterwegs – tuan se scheinlich lieba „Capuccino biken“ unten zwischen Caffe „Mecki“ – „Wind Bar“ und „Caffe Trentino“. Is a recht – imma lei Druck und tutto Gas is an nit gscheit. Downwärts loss mas rauschen ohne Pause (Akku von der sch... Kamera mog nimma)  und zweigen am Ps.Nota auf de Corno Vecchia (verfollene Tunnelstrada) ob. Mit  an Wort : Flow! Es sörft und federt uns bis zan Lago Wosser noch Limone.
10 Minuten später sind ma schon am Schinakl, Tina sitzt vorn im Bug – schon ziemlich blaach im Gsicht und red gor nix - ehrlich nit gelogen – Tina red nix! Selten oba wahr – wos so a Seekrankheit ols bewirkt.
Beim „Mecki“ in Torbole, jeder - due grande birra e uno grande pannini caldo – nimmt da Classica  am Lago - a End.


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MAROCCHE – DRENA – TRAIL
34 Km – 750 Hm

Urlaub is bold vurbei – Ausradeln is ongsogt – bei de Sonnenplotten und im Stanahaufn Marocche – danoch über Drena und Braila tret ma a Steigle noch dem onderen nieda. A do – fost kane Leit – mir kennen uns „austoben“, austreten und noch a bissale de Trentiner Luft einsaugen – von der mir nia gnua krieagn.

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